Nachdem ich die Bremszylinder draussen hatte musste ich die Bremszangen erst einmal mit der Drahtbürste von Dreck und Rost befreien.
Die Zangen habe ich nach 2h mit der Drahtbürste auf der Flex einigermaßen reinigen können. Leider war einer der Entlüftungsnippel so festgefressen, dass ich ihn nur noch in den Schraubstock einspannen konnte und vorsichtig durch hin und herdrehen lösen konnte. Die Gewinde werde ich vorsichtshalber noch einmal mit dem Gewindeschneider nachbearbeiten.
Die Bremszylinder habe ich mit feinem Schleifpapier und einem rotierenden Polierkopf noch einmal nachgearbeitet, um auch hier alle Korrosionsreste zu entfernen.
Die alten Bremskolben habe ich noch einmal poliert und mit den alten Dichtungen und Silicon Fett eingesetzt, damit beim lackieren der Bremszangen keine Farbe in die Bremszylinder gerät. Ich überlege nur noch, ob ich die Zangen mit hochtemperatur Farbe spritzen soll oder mit normaler Farbe. Bisher hat hinten immer normale Farbe gereicht, mal sehen ob die 2K Epoxy Farbe, die ich da noch habe schön aussieht. Ist eher Hammerschlag aber für die Sättel sollte das kein Problem sein denke ich.
Hier mein Blog nach dem Erwerb eines E-Type OTS, nachdem ich mit meinem FHC Projekt wegen fehlender Teile nicht weiter komme habe ich mich entschlossen, ein "fahrfertiges" Fahrzeug zu erwerben. Leider trotz sorgfältiger Besichtigung nicht das, was ich erwartet hatte. Mehr davon in diesem Blog
Montag, 26. Juni 2017
Sonntag, 25. Juni 2017
25.06.2017 Lager aus den Antriebswellen sind raus und Bremsmechanik in Arbeit
Die andere Seite habe ich schon grundiert, werde aber wohl alles erst fertig lackieren wenn die Lager und Simmerringe drinnen sind. Schade dass die Teile erst mal wieder von SNG bestellt werden müssen. Zoll Lager hat irgendwie auch nicht jeder am Lager mehr.
Die Handbrems Mechanik links und rechts habe ich auch zerlegt, gereinigt, neu gefettet und ein wenig ansehnlicher versilbert
Die alle neu zu verzinken ist mir jetzt zu aufwendig, der Lack sollte auch ein paar Jahre halten. Neue Handbremsbeläge habe ich noch jede Menge am Lager, da muss ich nichts beschaffen.
Um den Tag noch ein wenig mit Arbeit zu versüßen habe ich dann noch meine Sortimentskästen mit den Splinten oben vom Schrank geschmissen, so dass hunderte Splinte jetzt durcheinander in der Werkstatt in allen Ecken lagen. Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche.....
Die Zylinder stecken aktuell noch ziemlich fest in den Buchsen und sind oben eingerostet - ich habe die erst mal mit Rostlöser eingesprüht um sie später auszuhebeln
Habe die Sättel jetzt im Schraubstock eingespannt und die Kolben mit 2 Schraubendrehern herausgehebelt. Ging jetzt ganz leicht. Als nächstes müssen jetzt die Dichtungen noch raus und der Rand oberhalb der Dichtungen entrostet und poliert werden. Ich habe VA Kolben bestellt, damit die in Zukunft nicht rosten können. Nächste Woche muss ich dann mit der großen Drahtbürste ran um die Bremszangen ordentlich entrosten zu können.
Samstag, 24. Juni 2017
24.06.2017 Endlich kann ich die lange Hinterachse angehen
Ich habe erst mal alle Anbauteile entfernt um das Geriebe reinigen zu können
Dann mit der Drahtbürste erst mal den groben Schmutz und das Öl entfernt
Um das Hinterachs Getriebe reinigen zu können habe ich es erst mal an den Kran über eine Kunststoff Kiste gehängt um das Reinigungs Benzin damit auffangen zu können
Jetzt noch einmal von oben gereinigt.
Mit dieser Getriebe Nummer und vermutlich dem BJ 1977 versuche ich jetzt Ersatzteile zu finden.
Die beiden Antriebswellen habe ich ausgebaut, um die beiden Wellendichtringe und ggfls die Lager und die O-Ringe zu ersetzen. Irgendwer hat da schon drann gebastelt, da eine der Innenschalen ausgeschliffen war, um die leichter über den Wellenstumpf ziehen zu können. Für die 2. Welle musste ich erst einen Abzieher kaufen, ansonsten hätte ich die Lager und das Gehäuse nicht von der Welle bekommen.
Die Verzahnung sieht einwandfrei aus, insofern kann ich das Achsgetriebe jetzt weiter reinigen und überholen. Am Differenzial muss ich nichts weiter machen.
Die zerlegten Teile habe ich auch erst mal in Benzin gereinigt, solange die Farbe am Gehäuse trocknet. Die Handbremsanlage habe ich komplett zerlegt, gereinigt, neu gefettet und wieder zusammengebaut.
Ich habe das Getriebe rot gestrichen, das war auch die Farbe des alten Original Getriebes im OTS. Insofern darf es sich dann auch nicht unterscheiden. Nur der Kenner wird die stärkere Bremsanlage erkennen. Ansonsten ist es ein Power Lock Diff und hat die serienmäßige Europa Übersetzung und nicht den USA Müll.
Den hinteren Deckel habe ich 2 x schwarz lackiert und den Entlüfter Stutzen neu befestigt.
Den hinteren Deckel habe ich diesmal gleich mit Dirko auf der Pappdichtung montiert. Original waren die Schrauben nicht sehr fest, aus diesem Grunde habe ich alle Schrauben auch nicht zu fest montiert und mit Loctite zusätzlich gesichert. Dadurch erwarte ich, dass damit zumindest dieser Teil dicht bleiben wird.
Leider fehlen mir jetzt die passenden Simmerringe, die ich im Bestand habe passsen nur auf die alten Getriebe und nicht auf eins ab 1977. Die Wellengehäuse haben da eine etwas geringere Bohrung. Insofern muss ich jetzt erst mal neue Bremssscheiben und Beläge, einen Bremszylinder Dichtsatz, die O-Ringe und neue Wellendichtringe bestellen. Handbrems Beläge habe ich noch neue im Lager.
Dienstag, 7. Juni 2016
07.06.2016 Wenn Schwaben anfangen zu sparen - Abreise aus Jindrichuv mit Hindernissen
Am Morgen sollte es dann von unserem Hotel aus auf die 2. Etappe in Richtung Slowakei gehen. Wir haben unsere Katzen (und den Daimler von Kurt) gesattelt, konnten doch aber einen Photo Posing auf dem wunderschönen Marktplatz von Jindrichuv nicht widerstehen. Wir haben unsere Autos aus der Garage geholt, allerdings war die Einfahrt schon etwas steil und arg spitz, so dass die tief liegenden Hauptschalldämpfer leider etwas aufgesetzt haben.

Die lauernden Touristen haben die Chance auch gleich wahrgenommen, die Autos, sich selber mit den Autos und auch in Form eines Model Posings auf Photos zu bannen. Irgendwie war dann für unsere eigenen Photos kein Platz mehr, da wir immer umlagert waren. Hier hat dann nur noch ein energisches Wort geholfen.
Als Nächste Etappe sollte die örtliche Tankstelle angefahren werden um den Weg dann nach Piestany in der Slowakei fortzusetzen.
So hätte in etwa der Plan ausgesehen, Ankunft früher Nachmittag, Abnahme der Autos und ein paar gepflegte Bierchen in der Oldtimer Gemeinde, wenn nicht unser sparsamer Schwabe Franz dazwischengekommen wäre. So ein E-Type in Euro Ausführung benötigt ja schon mal 1/3 weniger Sprit wie meine doofe US Kiste - an sich schon ärgerlich genug. Aber in Tschechien gibt es an der Zapfe grüne und schwarze Pistolen und wenn da nur eine frei ist kann man ja die schwarzen anstatt der grünen nehmen. Außerdem war der Preis um einen Euro herum für das gute Super ja auch schon attraktiver als das aus der grünen Pistole, das die Kollegen tanken wollten. Kurzum - rein den Schnuddel in die Katze und vollmachen.
Letztlich ließ Franz sich von den Kollegen doch bewegen, dass die Katze von Diesel Durchfall und Erbrechen kriegen könnte und hat nach 10 Litern der doch etwas öligeren Flüssigkeit dann doch das teurere Super nachgefüllt. So 10 l Diesel auf eine Tankfüllung sollten ja noch vertretbar sein. Im Winter geht es ja auch umgekehrt mit dem Sprit in dem Diesel. Bei Ausfahrt an der Tanke hat er dann auch noch stracks den Weg in die Heimat wieder angetreten, da das Navi noch nicht auf das neue Ziel programmiert war. Also wir links und er rechts auf die Landstraße. Wir dachen er wird es ja schon merken und haben brav am Straßenrand angehalten. Wer nicht kam war Franz und der Jaguar - oder doch - nur etwas später und furchtbar hustend und spuckend. Das klang auf jeden Fall nicht wirklich gesund und wer den Schaden hat muss auch den Spott daraufhin noch ertragen. Wir fanden dann einen freundlichen Sanitäter (eigentlich war es ein Sanitär Installateur), der viele Kanister besorgt hat und wir haben dann den Magen der Katze ausgepumpt um sie von dem Leiden zu erlösen. Nach einer Stunde, ein paar Zigaretten neben dem laufenden Sprit (wir mögen es spannend...) und einer Batterie, die von dem Pumpen langsam nach neuer Ladung gerufen hat, war das Ding endlich leer.
Mit frischem Sprit, einer Dose Start Pilot und etwas Geduld haben wir den Motor wieder zum Leben erweckt und die Leitungen freigeblasen, bis die Katze wieder geschmeidig lief. Jetzt zur Tankstelle und wieder mit (dem grünen Schnuddel) den Tank voll gemacht. Dem Kollegen Sanitäter noch die 60 l Gemisch geschenkt und ein gutes Trinkgeld für seine Aufwendungen, und dann konnte es wieder auf die Reise gehen. Natürlich haben wir jetzt immer wieder eine Quelle für Spott gehabt, wir wollten auch schon einen Adapter für den Tank Einfüllstutzen machen und Franz zum nächsten Geburtstag oder Weihnachten schenken, so dass eine Diesel Zapfe da nicht mehr reinpasst :)
Irgendwie hat die ganze Aktion die Psyche und das Navi von Franz gestört, so dass die Routenplanung und die Führung der Truppe nach einer ungewollten Autobahnfahrt um Brünn dann doch von mir übernommen wurde. Wir sind eine wunderbare Strecke durch schöne Seenlandschaften bis Piestany gefahren. Leider hat es wegen der Verzögerung (und einem endlosen Raststätten Halt mit langen Wartezeiten auf das Essen) nicht mehr für die Rennstrecke in Brünn gereicht. Da wäre ich gerne mal wieder einmal vorbeigefahren.
Schließlich sind wir am Veranstaltungsort wohlbehalten - wenn auch etwas spät - angekommen und konnten leider keine technische Abnahme mehr machen. Aber für eine Dusche vor dem Abendempfang hat es dann doch noch gereicht.
Eine super Organisation hat uns hier erwartet: Welcome Package, Kur Behandlungen inclusive, bewachter Katzen Park (Platz) gleich neben dem Pfauengehege, ein Schild für die Touristen, so dass sie über jedes Auto und Team gleich informiert sind - einfach perfekt!
Zufriedene Fahrer und Beifahrer waren das Ergebnis.
Und auch Kurt´s Mercedes hat gute Gesellschaft gefunden.
Der Abend wurde dann mit dem Welcome Dinner in festlicher Atmosphäre stilvoll beendet.
Die lauernden Touristen haben die Chance auch gleich wahrgenommen, die Autos, sich selber mit den Autos und auch in Form eines Model Posings auf Photos zu bannen. Irgendwie war dann für unsere eigenen Photos kein Platz mehr, da wir immer umlagert waren. Hier hat dann nur noch ein energisches Wort geholfen.
Als Nächste Etappe sollte die örtliche Tankstelle angefahren werden um den Weg dann nach Piestany in der Slowakei fortzusetzen.
So hätte in etwa der Plan ausgesehen, Ankunft früher Nachmittag, Abnahme der Autos und ein paar gepflegte Bierchen in der Oldtimer Gemeinde, wenn nicht unser sparsamer Schwabe Franz dazwischengekommen wäre. So ein E-Type in Euro Ausführung benötigt ja schon mal 1/3 weniger Sprit wie meine doofe US Kiste - an sich schon ärgerlich genug. Aber in Tschechien gibt es an der Zapfe grüne und schwarze Pistolen und wenn da nur eine frei ist kann man ja die schwarzen anstatt der grünen nehmen. Außerdem war der Preis um einen Euro herum für das gute Super ja auch schon attraktiver als das aus der grünen Pistole, das die Kollegen tanken wollten. Kurzum - rein den Schnuddel in die Katze und vollmachen.
Mit frischem Sprit, einer Dose Start Pilot und etwas Geduld haben wir den Motor wieder zum Leben erweckt und die Leitungen freigeblasen, bis die Katze wieder geschmeidig lief. Jetzt zur Tankstelle und wieder mit (dem grünen Schnuddel) den Tank voll gemacht. Dem Kollegen Sanitäter noch die 60 l Gemisch geschenkt und ein gutes Trinkgeld für seine Aufwendungen, und dann konnte es wieder auf die Reise gehen. Natürlich haben wir jetzt immer wieder eine Quelle für Spott gehabt, wir wollten auch schon einen Adapter für den Tank Einfüllstutzen machen und Franz zum nächsten Geburtstag oder Weihnachten schenken, so dass eine Diesel Zapfe da nicht mehr reinpasst :)
Irgendwie hat die ganze Aktion die Psyche und das Navi von Franz gestört, so dass die Routenplanung und die Führung der Truppe nach einer ungewollten Autobahnfahrt um Brünn dann doch von mir übernommen wurde. Wir sind eine wunderbare Strecke durch schöne Seenlandschaften bis Piestany gefahren. Leider hat es wegen der Verzögerung (und einem endlosen Raststätten Halt mit langen Wartezeiten auf das Essen) nicht mehr für die Rennstrecke in Brünn gereicht. Da wäre ich gerne mal wieder einmal vorbeigefahren.
Schließlich sind wir am Veranstaltungsort wohlbehalten - wenn auch etwas spät - angekommen und konnten leider keine technische Abnahme mehr machen. Aber für eine Dusche vor dem Abendempfang hat es dann doch noch gereicht.
Eine super Organisation hat uns hier erwartet: Welcome Package, Kur Behandlungen inclusive, bewachter Katzen Park (Platz) gleich neben dem Pfauengehege, ein Schild für die Touristen, so dass sie über jedes Auto und Team gleich informiert sind - einfach perfekt!
Und auch Kurt´s Mercedes hat gute Gesellschaft gefunden.
Montag, 6. Juni 2016
06.06.2016 Wir starten zur FIVA World Rallye in die Slowakei über Jindrichuv
Auf der Autobahn ging es Richtung Deggendorf. In Grafenau sind wir dann auf die Landstaße gefahren und dann Richtung Grafenau und in Philipsburg über die Tschechische Grenze. Über Volary ging es dann über kleine Landstraßen in Richtung Budweis. Kein Verkehr auf den Straßen und eine wunderschöne Landschaft haben uns auf der Fahrt belohnt. Unser Etappenziel war Jindrichuv Hradec.
Parken zum Ausladen vor dem Hotel - den Abend haben wir dann gemeinschaftlich bei ein paar Bierchen und Essen draußen auf dem Marktplatz bei warmen Sommerwetter verbracht.
Der Marktplatz von Jindrichuv. In einem Nachbar Hotel haben wir Katzen und Mercedes dann in der Tiefgarage untergestellt, nachdem Franz bemerkt hatte, dass er vor Jahren hier schon einmal zu einer Ausfahrt unterwegs war und auch die Tiefgarage bereits einmal frequentiert hatte. Die Kante über die man den Jaguar zur Einfahrt in die Garage heben musste war recht hoch, so dass der Auspuff auch bei der Einfahrt etwas aufgesetzt hat. War aber nur ein leichter Kratzer :). Ansonsten ist der Ort als Etappenziel und Übernachtungs Ort sehr empfehlenswert! Das Preis Leistungsverhältnis mit 42 € für ein Doppelzimmer mit ordentlichem Frühstück konnte sich auch durchaus sehen lassen!
Und Kaffe Espresso für 1 Euro gibt es ansonsten nur in Italien.
Freitag, 3. Juni 2016
28.05.2016 Der Motor muss wieder raus um den Ölverlust zu fixen
Die Zeit bis zur FIVA Rallye wird immer kürzer - wenn ich jetzt nicht starte das Problem zu lösen werde ich ohne Auto dastehen. Also bin ich am Freitag Nacht noch von Aachen nach Augsburg gefahren, um am Wochenende die große Operation zu starten. Mit meinem Motoren Instandsetzer hatte ich schon einen Termin für Montag gemacht, um hier entweder meine Kurbelwelle umzuschleifen auf Wellen Dichtring oder eine Ersatzwelle vorzubereiten. Ich habe dann noch schnell meinen 2. XJ6 Motor zerlegt - leider war die Kurbelwelle in so schlechtem Zustand, dass die erst geschliffen und gehärtet werden muss. Also habe ich bei SNG vorsichtshalber noch 2 x Dichtschnur Sätze bestellt, falls die nicht korrekt eingebaut sein sollten.
Dieses Mal wollte ich versuchen, den Motor nach unten auszubauen, daher also erst mal alles abbauen was in der Breite dem im Wege stehen könnte: Die Vergaser abmachen - dass heißt wieder neue Dichtungen einbauen! Zum Glück hatten die Dichtsätze einiges doppelt, so dass ich keine neuen Dichtungen bestellen musste.Zündanlage und Kühlung sind ebenfalls ab, den Kühler habe ich dran gelassen.
Der Motor hängt jetzt an einer Mischung aus Kettenzug und Hydraulik Kran, um ihn weit genug nach unten ablassen zu können.
Die Reaction Plate für die Drehstabfedern musste natürlich vorher raus, dafür mussten die Gelenke von den Querelenkern abgepresst werden, damit die Arme / Drehstabfedern soweit notwendig entlastet werden können. Erst dann gehen die Federn raus und der Querverbinder kann entfernt werden.
Leider war es mit dem runterlassen nix! Der Kran braucht irgendwas um die Füße draufzustellen und wenn ich die Bohlen der Grube alle weg mache um den Motor herunterzulassen, hat mein Kran nix mehr, wo er drauf stehen kann. Dafür hätte ich eine Hebebühne gebraucht. Also die Vergaser habe ich schon mal umsonst ausgebaut!
Der Motor ist jetzt draußen, aber ich kann so richtig nicht erkennen wo er wirklich undicht ist. Daher habe ich ihn mit Benzin befüllt um ihn dann zu kippen um zu sehen wo die Suppe rausläuft.
Bei dem ersten Versuch ist mir ein Schwall des Benzines entgegengelaufen - es sah aus als ob die Ölwanne gar nicht dicht war, und ich hatte die Dichtung doch extra mit Masse aufgesetzt um hier besonders sorgfältig zu sein.
Nach Demontage der Ölwanne zeigt sich das Disaster - die Dichtung unter dem Flansch der Dichtschnur muss beim Einbau der Ölwanne herausgefallen sein. kein Wunder dass das gesamte Öl dann auf dem Unterboden verteilt wird. Das Problem hätte ich auch ohne Ausbau des Motors lösen können.... Aber zum Glück war nichts kaputt und der Fehler gefunden! Ersatz hatte ich noch - ich musste die Dichtung gefunden und in meinen Fundus gelegt haben, war mir aber nicht bewußt das mir die fehlt, da ich alle Dichtsätze doppelt gekauft hatte. Bei 2. Versuch - Ölwanne wieder montiert und den Benzintest nochmal gemacht - war auch die Dichtschnur dicht, und die hatte ich zuerst unter Verdacht dass ich hier nicht sorgfältig genug gearbeitet hätte, nach dem was ich in anderen Artikeln gelesen hatte wie aufwändig es wäre die korrekt einzubauen und aufzureiben. Benzin kam hier in der Minute nur ein Tropfen raus - das solle für Öl dann kein Problem der Dichtigkeit bei laufendem Motor sein.
Also das ganze Gelump wieder eingebaut - 3 Tage gingen bei der ganzen Aktion wieder ins Land und es war Mittwoch Nacht bis alles wieder eingebaut war.
Das Getriebe mit Tachoantrieb und Kardan ist auch wieder verschraubt und auch hier kann der Deckel jetzt wieder drauf. Nachdem alles Verbaut war kam der nächste Schock - Der Kühler hatte eine leichte Beschädigung wohl irgendwie beim Ausbau der Haube bekommen - also das Netz gerichtet und Wasser eingefüllt. Leider muss wohl das Rohr beschädigt worden sein und das Wasser lief in Strömen aus dem Kühler- Mittwoch Nacht - Montag sollte gestartet werden - 700 Km Anreise auf eigener Achse - 1000 Km Ausfahrt und wieder 700 Km zurück - mit defektem Kühler geht da nix!
Jetzt noch alle Schläuche neu verbauen und die Haube kann wieder drauf.
Alles ist soweit fertig und am Freitag Nacht 2:30 konnte ich auf die erste Probefahrt gehen um zu schauen ob alles dicht ist. Es gab danach noch ein kleines Problem eines ausgehängten Gasgestänges und der Öl Rücklauf Schlauch vom Ölfilter zur Ölwanne ist noch mal abgeplatzt (was einen Feuerwehr Einsatz am Samstag morgen ur Folge hatte - ich habe das bei der Probefahrt leider erst zu Hause gesehen und das wird noch teuer werden) aber ansonsten war das Auto jetzt startbereit zum Packen am Sonntag abend. Da ich jetzt keine ausführliche Testfahrt mehr machen konnte gibt das wieder ein Risiko - aber im Nachhinein lief das Teil jetzt einwandfrei und der Motor hat keinen Ölverlust mehr und ist total trocken!
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