Freitag, 12. Juni 2015

12.06.2015 alles verstopft und das Differenzial wird zerlegt.

Heute abend wollte ich endlich starten, die undichten Simmeringe und Dichtungen des Differentials zu zerlegen. Als Erstes habe ich mal eine Seite der Antriebswellen demontiert. Ohne die Antribsflansche zu demontieren komme ich nicht an die Simmeringe heran um sie zu ersetzen.













Der Halter für den Bremssattel muss in dem Zusammenhang mit demontiert weden





Die Kegelräder und Lagerschalen sind mit einem O-Ring als Öldichtung versehen und eine weitere Dichtung gegen das Austreten des Differential Öls gibt es nicht. Diese O-Ringe habe ich natürlich nicht mit bestellt. Jetzt muss ich schauen, woher ich die kriege ohne sie bei SNG bestellen zu müssen.
Die Einheit ist ausgebaut und kann zerlegt werden.
Leider bin ich an der 47 mm Mutter auf dem Antriebszapfen gescheitert. Hier geht weder Nuss noch Ring oder Maulschlüssel drauf und ich kann jetzt wieder sehen, woher ich einen 47 mm Rohrschlüssel bekomme. Also musste ich diese Aktion vertagen.

Inzwischen waren auch die bestellten Gummi Karosserie Stopfen eingetroffen, so dass ich heute abend wenigstens die offenen Löcher in der Karosse fachgerecht verstopfen konnte.

Ausnahmsweise war damit mal un 23:30 Feierabend ohne große Nachtaktion.

Samstag, 6. Juni 2015

06.06.2015 Die FHC Lenkung wird zerlegt und überholt

Da die Lenkung vom OTS zu viel Spiel hatte muss sie ausgebaut werden. Um hier schnell Ersatz liefern zu können habe ich meine bereits ausgebaute FHC Lenkung hergenummen, um diese testweise erst einmal zu überholen, um zu sehen was dort auf mich zukommen könnte.

Die Gesamte FHC Lenkung wurde zerlegt, da diese beim Drehen des Zahnstangen Antriebes doch ein starkes Ruckeln verspüren lies.


Nach Demontage und Reinigung im Benzinbad wurden alle Teile überarbeitet.









Das Gehäuse und alle Anbauteile wurde entrostet, grundiert und neu lackiert.







 









Im Rostlöse Bad wurden alle Reste des Rostes aufgelöst und die Teile für die Grundierung vorbereitet.














Der Reparatur Satz enthält alle für die Überholung der Lenkung notwendigen Manschetten, Dichtungen und Lager sowie Gleitbuchsen.















Die Kleinteile sind lackiert








Das Lenkgetriebe ebenfalls und ist für das Einpressen der neuen Lager vorbereitet












 




Die neue Führungsbuchse wird angesetzt








und mit der Presse dann eingepresst.
Das untere Nadellager der Zahnwelle wurde ersetzt und eingepresst
Alle Teile sind zur Fertigmontage vorbereitet. Leider ist die neue Führungsbuchse beim Einpressen so stark geschrumpft, dass sie nicht mehr mit dem notwendigen Spiel über die Zahnstange geht. Da die Zahnstange aber auch ein wenig eingelaufen ist, werde ich diese im Bereich der Führung leicht auf ein einheitliches Maß von 28,4mm nachschleifen lassen, da die Buchse ja jetzt eh ein wenig Übermass hat. Das kommt mir insofern entgegen, um hier eine saubere Überholung der Lenkung zu erzielen. Das ist wieder eine Aufgabe für meinen Motoren Instandsetzer, der müsste die Zahnstange leicht nachschleifen können.







Da auch der Zusammenbau dann zügig weitergehen soll habe ich den Käfig der Hinterachse und die Unterplatte auf die Werkbank genommen. Hier wird sie vorgereinigt um danach zum Sandstrahlen und Beschichten zu gehen.








Die Unterplatte war durch diverse Wagenheber Aktionen so verdrückt, dass sie erst einmal gerichtet und ausgebeult werden musste. Sie hat noch einen leichten "Frosch", den werde ich aber vor dem Strahlen mit dem Schweißbrenner noch ausglühen können, um das Blech zu normalisieren und zu entspannen.







13.06.2015: Nachtrag zur Instandsetzung der Lenkung: Die Zahnstange hatte sehr wenig Verschleiss, so dass der Motoren Instandsetzer Huber & Wiessner entschieden hat, die Buchse nur zu hohnen, so dass die rung und ein gleichmäßiges Mass hat. Ich habe danach alle Teile zusammengebaut und die Lenkung genau eingestellt, damit die Zahnstange auf der Seite des Zahnrades auch kein Spiel hat. Jetzt ist sie wieder wie neu und komplett spielfrei. Sie geht noch ein bisschen stramm, aber nach dem Einbau und ein bischen Benutzung sollte alles OK sein.




















Freitag, 5. Juni 2015

05.06.2015 Der Urlaub ist vorbei und die Hinterradbremsen werden bearbeitet

Die Pfingstferien sind jetzt vorbei und ich habe wieder Zugriff auf die Werkstatt. Heute habe ich die (neu überholten) Bremssättel der Hinterradbremse gecheckt. Leider war das, was die Firma Exclusiv Automobil Technik Birkenfeld in Hamburg da insgesamt abgeliefert hat ein Trauerspiel. Ich komme nun nicht mehr herum den Namen dieser Katastrophen Firma zu nennen.

Hinten wurden alle Bremszangen nach Rechnung erneuert. Die 4 Bremszylinder wurden zwar ausgetauscht, aber dabei wurden Schrauben teilweise aus Resten zusammengesucht und ohne die Reißringe wieder zusammengeschraubt. Die Bremsbeläge wurden teilweise nicht in die Führungen eingesteckt und einfach die Bleche zerdrückt. Von den neuen Bremszylindern waren die meisten Staubkappen nicht richtig montiert und zerdrückt bzw. von äußerst schlechter und nicht passender Qualität. Die Bremsflüssigkeits Behälter wurden ja auch - wie vorher schon beschrieben - nicht gereinigt und falsch verdrahtet. Als Lösung der dauernd brennenden Warnleuchte wurde dann einfach das Kabel der Brems Warnleuchte abgeklemmt.

Hier war die Trägerplatte des Bremsbelages vom Belag abgelöst. Dafür war aber alles mit Bremsbelagspaste dick eingeschmiert. Eie Seite war recht korrekt montiert, die andere Seite war echt käse, als ob hier 2 verschiedene Mechaniker gearbeitet hätten.
Die Manschetten wurden zur Überprüfung der Zylinder entfertn, da eine Gangbarkeit der Bremszylinder nicht merklich war.

Die Manschetten kaben keine gute Gummikanten, die sich in den Außenzylinder einfügen sollten und schließen daher den Zylinder nicht sauber gegen Schmutz ab.











Die Gewinde aller Bremszylinder und der Handbrems Mechanik wurden nachgeschnitten um neue Schrauben sauber aufnehmen zu können.








Ich werde jetzt die Bremszangen und Einbauteile noch sandstrahlen und dann mit Hochtemperatur Farbe lackieren, um gegen zukünftigen Rost besser gefeit zu sein.










Bei der von Birkenfeld gelieferten Arbeit habe ich Angst, die Vorderbremsen so zu lassen, wie sie geliefert wurden und werde diese wohl auch noch einmal komplett zerlegen müssen zur Prüfung um hier kein Risiko eingehen zu müssen.

Donnerstag, 28. Mai 2015

28.05.2015 Teile waschen für die Hinterachse

Gestern nacht hatte ich es mir nicht nehmen lassen, die Achse auszubauen und soweit möglich in die Einzelteile zu zerlegen. Heute konnte ich dann beginnen, die Teile in Benzin zu waschen um sie überhaupt bearbeiten zu können. Das ging zwischen Schlazimmer Wand verputzen und streichen hin und her. Schwarze Schmiere harmoniert da allerdings nicht so mit weißer Farbe :(.
Jedes einzelne Teil wurde gewaschen. mit der Drahtbürste gereinigt, mit Pressluft ausgeblasen und dann in eine einzelne Plastik Tüte verpackt und beschriftet, damit ich die Teile später einfacher wieder zusammenfinde. Langsam finde ich mich ansonsten in meiner Werkstatt zwischen all den Teilen die dort gelagert sind nicht mehr zurecht.



Diese Teile werde ich sandstrahlen und die Mechanischen Teile für die Handbremse neu verzinken lassen. Dabei sind auch die Haltewinkel für die Längslenker Aufnahmen.


Eine echte Herausforderung war es den rechten Bremssattel zu lösen. An die gesamten Schrauben kommt man 1. gar nicht dran und 2. geht auch kein Ringschlüssel drüber. Da sie aber so fest sitzen, kann ich da mit einem Maulschlüssel nichts werden. Also musste ich mir bei einem 16mm Ringschlüssel den Ring so dünn schleifen, dass er zwischen Gehäuse und Schraube durch geht um die beiden letzten Schrauben zur Demontage der Sättel ab zu bekommen. In mühsamer Kleinarbeit wurde auch das Getriebe mit Drahtbürste / Pinsel und Benzin bearbeitet, bis der orginal Zustand unter der Dreck- und Farbschicht wieder erkennbar wurde. Ich überlege auch das vorsichtig in zusammengebautem Zustand zu strahlen und erst dann mit dem Zerlegen für die neuen Simmerringe und Dichtungen zu beginnen. Danach kommt neue Farbe drauf und alles ist und sieht aus (wenn sich innen nichts unvorhergesehenes mehr ergibt) wie neu.
Ohne den kleinen Kran wären die schweren Teile nur schwierig zu handhaben gewesen. Den Träger Rahmen und die Grundplatte sowie die Querlenker kann ich erst nach dem Urlaub weiter bearbeiten. Jetzt gibt es erst einmal eine Woche Zwangspause im Zillertal zur Erholung. Eigentlich schade, wo ich doch jetzt Urlaub hätte um in Ruhe an dem Projekt arbeiten zu können :)

Heute waren das wieder 4 h um weiter zu kommen. Langsam sehe ich aber wieder Land! In 2 Wochen werde ich auch meine lange Achsübersetzung bekommen und die 2. Achse für den FHC fertigstellen können.


Mittwoch, 27. Mai 2015

27.05.2015 Die Hinterachse ist lose und die Handbremsteile revidiert

Nachdem ich gestern die Hinterachse so weit abgesenkt hatte, das ich wenigstens die Handbrems Teile ausbauen und revidieren konnte, ging es heute erst einmal darum, die vorbereiteten Teile wieder zu montieren.

Als Ursache, dass sich die Handbremse nicht automatisch nachgestellt hat gab es 2 gravierende Gründe: Links war das Fett so verhartzt und vergammelt, dass sich das Nachstellrad nicht mehr in den Klinken Mechanismus eingehakt hat und damit ging auch kein Nachstellen. Damit die Klinke sich nicht bei Lösen der Bremse zurückstellt, gibt es einen Feder Mechanismus unterhalb der Rändelschraube, der leider gebrochen war. Somit wurde die Rändelschraube nicht am Rückdrehen gehindert und hat sich immer auf der selben Stelle gedreht.

Eine der Federn habe ich durch bloßes genaues Anschauen beim Reinigen dann auch noch abgebrochen - muss ich also neu bestellen. Hier will ich keine Altteile verbauen. Nach dem Reinigen und Lackieren habe ich die Teile wieder bei 80° in der Sauna getrocknet, so das der Lack nach einem Tag und einer Nacht schön hart war. Links seht ihr die überarbeiteten Teile im Bild.


Federn und Mechanik waren einfach zu montieren, so dass die Handbremsmechanik wieder schnell in die fertige Achse eingebaut werden kann. Alle Bohrungen wurden entrostet und die Gelenke mit hitzebeständigem Kupferfett eingesetzt. Allerdings muss ich die Teile noch einmal öffnen, um die Klemmfedern für die automatischen Verstellmechanismen noch auszutauschen. Die sind noch in der Lieferung von SNG aus den NIederlanden zu uns unterwegs.









Allerdings hing die Achse immer noch an den Längslenkern in der Karosserie. Nach Rücksprache mit meinem Jaguar Freund Franz habe ich dann doch noch einmal einen Versuch mit dem großen 2 Klauen Abzieher gestartet. Die Klemmschrauben ohne die Abdeckbleche habe ich in die Gewinde geschraubt (vorher natürlich mit Gewindebohrer die Gewinde nachgearbeitet und gereinigt und die Schrauben mit dem richtigen Schneideisen ebenfalls wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt).
Jetzt den Abzieher außen auf den Längslenker drauf und ordentlich Spannung gegeben und nach kurzer Zeit hat sich der Konus mit einem "Rumms" gelöst. Das Gleiche hat dann auch auch der anderen Seite gut funktioniert. Beim Herablassen ist mir die Achse dann vom Wagenheber gekippt.....






Nun stehe ich davor und bringe sie alleine nicht vom Fleck ohne sie in die Grube zu schmeißen...
Also zwei Rollwagenheber unter die Achsstummel der Naben gesetzt und die Achse zur Seite herausgefahren. Ab jetzt kam der Kran zur Hilfe.









Ohne die Hubhilfe wäre eine weitere Verarbeitung völlig unmöglich, da die Achse für eine Person zu schwehr zum Heben ist. Als Erstes habe ich die jeweils 4 Schrauben der Antriebswellen und die beiden Querlenker demontiert, um die Bremsscheiben heraus zu bekommen.
Dann die Stoßdampfer und Federn ausbauen.


An die Schrauben der Bremssättel komme ich aber immer noch nicht richtig dran. Ist alles total verbaut.











Jetzt noch das unteren Käfig Blech entfernen



Nach diversen Bemühungen, die Schrauben der Bremsscheiben zu verkeilen, liessen sich die Querlenker und Antriebswellen entfernen.

Aber die Scheiben gehen immer noch nicht runter, da die Bremssättel darüber stehen.











Jetzt sollten die Bremszangen zur Demontage besser zugänglich sein. Aber wer das konstruiert hat gehört erschossen!!!! Die Bremssättel gehen immer noch nicht vom Differential abzuschrauben.









Nachdem der Boden demontiert ist und das Getriebe im Käfig gekippt wird, lassen sich Differential und Bremsen als Einheit aus dem Käfig herauskippen. Allerdings sind die wichtigen Schrauben der Bremsanker immer noch am Differenzial dran.

Da es jetzt wieder nachts um 2:00 war, habe ich die weiteren Aktivitäten auf den nächsten Tag verschoben.


















Dienstag, 26. Mai 2015

26.05.2015 Erster Handbremssattel ist raus und Achse wird vorbereitet

Heute morgen um 8:00 habe ich vor dem Frühstück auf dem Weg zum Brötchen holen erst mal den undichten Kühler zum Abdrücken zum Kühler Bauer gebracht.

Der war dann so kulant mich zu fragen, ob er ihn gleich abdrücken soll, was ich natürlich mit Freude bejate. Die undichte Stelle war nicht im Netz wie befürchtet, sondern die Haube hatte auf dem Kühler aufgelegen und ihn rechts beschädigt. Hier war der Behälter eingedrückt und gerissen. Den Riss hat er mir gleich gelötet und bei der Gelgenheit habe ich auch gleich einen neuen Kühler Verschluss Deckel mitgenommen. 20 Min. Arbeit und der neue Deckel: Mit 50 € sind sie dabei. Aber dafür konnte ich um 9:00 mit den Brötchen wieder zu Hause auftauchen und in Ruhe frühstücken.
Um an die blöden Handbrems Versteller zu kommen, habe ich dann erst mal den hinteren Auspuff demontiert um die Achse ein paar Zentimeter ablassen zu können. Danach ließ sich die Mechanik der rechten Seite nach oben durch drehen der Einheit herausbugsieren. Das ist aber echt ein Gefummel und musste in Trockenübung an der anderen ausebauten Achse geprobt werden.












Das "Stilleben" hängt zum ersten Trocknen in der Werkstatt, dauert dort aber zu lange mit dem Trocknen. Daher wird der erste Sauna Gang gestartet.










Den ersten Teil der Mechanik konnte ich aufarbeiten und zur Montage vorbereiten.










Als Pausenfüller bis zum Trocknen der Farbe habe ich dann noch die Mechanik in Hammerite Rostlöser eingelegt und im Ultraschall Bad und mit der Drahtbürste gereinigt.










Dann noch den linken Kabelbaum neu mit Tape umwickelt und wieder fertig montiert.






Die Schrauböse für den Sicherheitsgurt ist ebenfalls erneuert und verschraubt. Die Gewinde wurden vorher sauber nachgeschnitten und sicherheitshalber unten am Boden noch eine Kontermutter montiert.












Montag, 25. Mai 2015

25.05.2015 Das Loch im Blech muss wech!

Im hinteren Fußraum auf der Fahrer Seite gab es auch noch einige Löcher zu flicken und auch der Schweller in der hinteren Ecke war ganz marode. Also waren wieder Blecharbeiten angesagt.

Ab Nachmittag hatte ich wieder Zeit am Fahrzeug zu arbeiten. Erst einmal war die defelte Stelle zu renigen und das verkrebste Blech herauszuschneiden. "Was nich iss rostet auch nich" Nach dem Motto muss alles kranke Blech wech :)

Dann habe ich wieder nach einer Papier Schablone ein Blech gefertigt und die Sicken auf der Hand Kantbank eingebogen. Auch die Schweißlöcher sind schon vorbereitet.
 Das Blech für den Seitenschweller hinten habe ich auch gleich angefertigt und beide Bleche mit Zinkspräy von innen vorbereitet.
Jetzt kann das Einsetzen beginnen.....
















Der Flicken und das Schweller Blech sind eingeschweißt, die Schweißstellen verputzt und die Schweißnähte werden wasserdicht verklebt. Irgendwie sehen die Bilder nach dem Schweißen und verputzen nicht so toll aus, aber das ist ordentlich geworden.



Danach noch Zink Grundierung auch von außen auf die neuen Bleche und die Farbe kann jetzt erst einmal trocknen. Um 0:50 war diese Task beendet und neue Aufgaben warten auf den Morgen.